Geprüfte:r Technische:r Fachwirt:in (IHK)

Geprüfte:r Technische:r Fachwirt:in (IHK)

Als geprüter technischer Fachwirt / geprüte technische Fachwirtin nach HWK bzw. IHK geben Sie Ihrer Karriere neuen Schwung. Wenn Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, aber nicht studieren möchten, ist die Weiterbildung bzw. Aufstiegsfortbildung zum Geprüten Technischen Fachwirt in Vollzeit für Sie genau das Richtige!

Mit unserer Aufstiegsfortbildung erwerben Sie nicht nur das für eine gehobene Position benötigte Fachwissen, sondern Sie zeigen Ihrem (künftigen) Arbeitgeber auch, dass mehr in Ihnen steckt.

Ihre Aufgaben als Geprüte/-r Technische/-r Fachwirt/-in (HWK / IHK):
Durch sein / ihr interdisziplinäres Fachwissen bildet ein Technischer Fachwirt / eine Technische Fachwirtin die Schnittstelle zwischen Produktion und Management. Technische Fachwirte erleichtern die Kommunikation zwischen Arbeitern und Führungskräften und übernehmen organisierende, kaufmännische und produktionsüberwachende Aufgaben, in denen technische Voraussetzungen und betriebswirtschaftliche Anforderungen miteinander abgestimmt werden müssen. Ein Technischer Fachwirt ist mit seinen fachübergreifenden Kompetenzen in der Lage, den Zusammenhang von kaufmännischen und technischen Aspekten zu erfassen und zu analysieren.

Geprüt von der Handwerkskammer (HWK) oder der Industrie- und Handelskammer (IHK):
Unsere Aufstiegsfortbildung zum Geprüten Technischen Fachwirt schließt mit einer anerkannten Prüung vor einer Handwerkskammer (HWK) oder einer Industrie- und Handelskammer (IHK) ab. Die HWK und IHK sind dafür zuständig, dass alle Prüungen nach einheitlichen Qualitätsstandards durchgeführt werden und infolgedessen auch deutschlandweit von Arbeitgebern und Unternehmen anerkannt werden. Welche HWK oder IHK für Ihre Prüung zum Technischen Fachwirt zuständig ist, hängt davon ab, an welchem unserer Bildungsstandorte Sie Ihre IBB-Aufstiegsfortbildung absolvieren. Selbstverständlich unterstützen wir Sie bei der Planung Ihrer Kammerprüung im Anschluss an Ihre Weiterbildung!

Volks- und Betriebswirtschaft:

  • volkswirtschaftliche Grundlagen,
  • betriebliche Funktionen und deren Zusammenwirken,
  • Existenzgründung und Unternehmensrechtsformen,
  • Unternehmenszusammenschlüsse

Rechnungswesen:

  • grundlegende Aspekte des Rechnungswesens,
  • Finanzbuchhaltung,
  • Kosten- und Leistungsrechnung,
  • Auswertung der betriebswirtschaftlichen Zahlen,
  • Planungsrechnung

Recht und Steuern:

  • rechtliche Zusammenhänge,
  • steuerrechtliche Bestimmungen

Unternehmensführung:

  • Betriebsorganisation,
  • Personalführung,
  • Personalentwicklung

Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen:

  • Berücksichtigen der Auswirkungen naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten auf Materialien, Maschinen,
  • Anlagen und Prozesse sowie auf Mensch und Umwelt, zum Beispiel bei Oxidations- und Reduktionsvorgängen,
  • thermischen Einflüssen, galvanischen Prozessen, mechanischen Bewegungsvorgängen, elektrotechnischen,
  • hydraulischen und pneumatischen Antriebs- und Steuerungsvorgängen,
  • Verwenden unterschiedlicher Energieformen im Betrieb sowie Beachten der damit zusammenhängenden
  • Auswirkungen auf Mensch und Umwelt,
  • Berechnen betriebs- und fertigungstechnischer Größen bei Belastungen und Bewegungen,
  • Anwenden von statistischen Verfahren und Durchführen von einfachen statistischen Berechnungen sowie deren graphische Darstellung

Technische Kommunikation und Werkstofftechnologie:

  • Technologie der Werk- und Hilfsstoffe überblicken,
  • Prüfverfahren für Werkstoffe kennen,
  • Lesen von technischen Zeichnungen einschließlich technischer Dokumentationen unter Berücksichtigung der Zeichnungsnormen,
  • aus Zeichnungen Funktionen von Einzelteilen erkennen und deren Zusammenwirken beurteilen

Fertigungs- und Betriebstechnik:

  • Festlegen der anzuwendenden Fertigungsverfahren im Hinblick auf Betriebsmittel, Werk- und Hilfsstoffe
  • einschließlich der Ermittlung der erforderlichen technischen Daten,
  • Unterscheiden von Arten der Fügetechniken unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Verfahren,
  • Planen, Einleiten und Überwachen von frist- und situationsgerechten Instandhaltungsmaßnahmen,
  • Beurteilen von Auswirkungen auf den Fertigungsprozess beim Einsatz neuer Werkstoffe, Verfahren und Betriebsmittel,
  • Beurteilen der numerischen Steuerungstechnik beim Einsatz von Werkzeugmaschinen, bei der Programmierung und
  • Organisation des Fertigungsprozesses unter Nutzung von Informationen aus rechnergestützten Systemen,
  • Überblicken der Einsatzmöglichkeiten von Automatisierungssystemen einschließlich der Handhabungs-, Förder- und Speichersysteme,
  • Verstehen der Informationen aus verknüpften, rechnergestützten Systemen der Konstruktion und Fertigung

Absatz-, Materialwirtschaft und Logistik:

  • Marktforschung kennen,
  • Wirkmechanismen der Preispolitik verstehen,
  • Produktpolitik kennen,
  • Distributionspolitik erläutern,
  • Kommunikationspolitik anwenden,
  • Beschaffungslogistik anwenden,
  • Produktionslogistik aufbereiten,
  • Distributionslogistik mitwirken,
  • Entsorgungslogistik kennen

Produktionsplanung, -steuerung und -kontrolle:

  • Organisation der Produktion überblicken,
  • Produktionsprogrammplanung durchführen,
  • Arbeits- und Zeitwirtschaft anwenden,
  • Arbeitsablaufgestaltung umsetzen,
  • Arbeitsplatzgestaltung überblicken,
  • Fertigungssteuerung durchführen,
  • Produktionsüberwachung durchführen

Qualitäts- und Umweltmanagement sowie Arbeitsschutz:

  • interne und externe Bedeutung des Qualitätsmanagements erkennen,
  • Umweltschutztechniken und deren rechtliche Grundlagen kennen,
  • Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen sicherstellen

Führung und Zusammenarbeit:

  • Zusammenarbeit, Kommunikation und Kooperation erläutern,
  • Mitarbeitergespräche durchführen,
  • Konfliktmanagement anwenden,
  • Mitarbeiterförderung umsetzen,
  • Ausbildung planen und durchführen,
  • Moderation von Projektgruppen vorbereiten und durchführen,
  • Präsentationstechniken einsetzen

Vorbereitung auf die externe Prüfung.

Die Weiterbildung zum Geprüten Technischen Fachwirt richtet sich insbesondere an Personen aus dem kaufmännischen Bereich mit einem grundlegenden technischen Verständnis. Auch Personen aus dem technisch-gewerblichen Bereich mit einschlägiger Berufserfahrung, die auf der Suche nach weiteren Aufstiegsmöglichkeiten sind, werden hier angesprochen. Für die Teilnahme an der Aufstiegsfortbildung gelten die Prüungsvoraussetzungen der IHK bzw. HWK.

Die Voraussetzungen für die Weiterbildung Technischer Fachwirt (HWK / IHK) erscheinen im ersten Augenblick recht hoch, sind jedoch in Wirklichkeit einfach zu erreichen.

Für die Teilnahme an der Aufstiegsfortbildung gelten die Prüungsvoraussetzungen der Handwerkskammer (HWK) bzw. der Industrie- und Handelskammer (IHK). Die Voraussetzungen sind wie folgt::

Voraussetzung für die Prüung im Bereich Wirtschaftsbezogene Qualifikationen oder Technische Qualifikationen ist zuzulassen, wer folgenden Kriterien nachweisen kann

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüung in einem anerkannten mindestens dreijährigen kaufmännischen, verwaltenden oder gewerblich-technischen Ausbildungsberuf oder
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich oder
  • eine mindestens vierjährige Berufspraxis

Voraussetzung für die Prüung im Bereich Handlungsspezifische Qualifikationen ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

  • den erfolgreichen Abschluss der Prüungsteile ‚Wirtschaftsbezogene Qualifikationen‘ und ‚Technische Qualifikationen‘, der nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, und
  • in den in Absatz 1 Nummer 1 bis 3 genannten Fällen ein weiteres Jahr Berufspraxis.

Die Berufspraxis soll wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüten Technischen Fachwirtes/einer Geprüten Technischen Fachwirtin haben. Abweichend kann zur Prüung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben worden sind, die eine Zulassung zur Prüung rechtfertigen.

Durch die Weiterbildung zum Technischen Fachwirt erweitern Sie Ihr Wissen im technischen wie auch im kaufmännischen Bereich. So empfehlen sich mit dieser Vollzeit-Fortbildung für Führungsaufgaben in Ihrem Unternehmen. Es eröffnen sich Ihnen gut bezahlte Karrierechancen in den verschiedensten Wirtschaftszweigen der Industrie und des Handwerks. Als Technischer Fachwirt sind Sie ein wertvoller Mitarbeiter, dessen interdisziplinäres Wissen in verschiedensten Unternehmensbereichen und Branchen gefragt ist.
Kammerprüfung & trägerinternes Zertifikat bzw. Teilnahmebescheinigung
Dauer:
22 Wochen in Vollzeit (990 h)

Teilnehmerzahl:

25

Starttermine:

12.06.2023,
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